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Copyright by Dirk Hoffacker und Gudrun Schander

 
April 2011
Datum 01.04.2011
Der Geschäftsführer der Firma Massivhaus Herr M. meldet sich. Er sei erkrankt gewesen und kündigt an, dass am 05.04.2011 die Sanierung des Daches erfolgen soll.
Eine Terminvereinbarung sieht aber anders aus!
Wir sind wieder einmal vor vollendete Tatsachen gestellt worden.

Datum 05.04.2011
Da der Gutachter diesen Termin nicht wahrnehmen kann, werden die Arbeiten ohne seine Anwesenheit erledigt. Die Dachdecker wollen auch gleich eindecken. Das bedeutet natürlich, dass dann nicht mehr beurteilt werden kann, ob die Sanierung erfolgreich war - das Dach muß zu diesem Zweck später wieder geöffnet werden. Es folgen Telefonate zwischen Herrn M. und Herrn H., der leider nicht geneigt ist, seine Meinung zu ändern und das Dach nicht eindecken zu lassen. Die Gartenseite des Daches wird eingedeckt, die Straßenseite bleibt durch den Feiereabend der Dachdecker noch offen. Seitens der Mitarbeiter vor Ort trat man uns nicht sonderlich freundlich entgegen.

Am Abend regnet es. Wir nutzen die Gelegenheit, uns das Dach von unten zu betrachten. Es bestätigen sich unsere Befürchtungen: die "Reparatur" war nicht erfolgreich! Wieder sind die Sparren auf der nicht eingedeckten Seite des Daches nass, es tropft und das Mauerwerk ist durchnäßt. Wir dokumentieren die Schäden per Fotos.

Datum 06.04.2011
Wir konfrontieren Massivhaus Rhein-Lahn mit den Fotos und setzen erneut eine 14tägige Frist zur Behebung der Mängel. Nach Rücksprache mit dem Gutachter haben wir mit Herr M. gesprochen und wegen der gravierenden Mängel einen BAUSTOPP für das das Dach verhängt. Von diesem zeigt sich Herr M. leider unbeeindruckt und läßt das Dach eindecken. 

Mal sehen, wie es denn weitergeht

Datum 18.04.2011
Wir haben uns eine Woche schon lange geplanten Urlaub gegönnt - und sind jetzt wieder "vor Ort".

Inzwischen hat der Verputzer die ersten Gitternetze verarbeitet und einige Kanten für den Putz gesetzt. Auch die Mauerritzen sind mit gelbem Bauschaum nachgearbeitet worden. Ein paar Lücken zwischen den Steinen gibt es noch, aber die werden sicher auch noch geschlossen - genau wie fehlende Schäumung zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk und Haustürrahmen und Mauerwerk.

Als wir heute an der Baustelle ankamen, wartete eine Überraschung auf uns: Die Kanalanschlüsse sind freigelegt worden. Sie liegen rd 2,5 m tief im Boden.

Der Trockenbauer war bisher offensichtlich noch nicht da - am Dachgeschoss hat sich noch nichts getan. Die Vorbereitungen für die Elektroinstallation im DG sind unsererseits weitestgehend abgeschlossen, wir können aber noch nicht loslegen, weil die Dampfsperre fehlt - schade.

Zum Dach: Herr H. hat uns schriftlich bestätigt, dass jetzt alles in Ordnung ist mit unserem Dach. Von Herrn M. bzw. Massivhaus Rhein-Lahn haben wir dazu noch keine Rückmeldung bekommen, aber das folgt sicher noch. Jetzt sehen wir der Abnahme des Daches durch unseren Gutachter schon viel entspannter entgegen.

Dafür hat sich an anderer Stelle bei uns Verwirrung breit gemacht:
Wir führen die Elektroarbeiten komplett selbst aus. Dabei kommt es natürlich auf eine zeitliche Taktung mit Verputzer, Trockenbauer, Heizungsinstallateur und Elektriker an. In den Gesprächen und Abstimmungen mit unserem ehemaligen Bauleiter Herr T. hatte dieser immer wieder darauf hingewiesen, dass zuerst außen verputzt wird und anschließend der Innenputz aufgetragen wird (das ergibt sich auch aus einer uns vorliegenden unverbindlichen Bauzeitenschätzung der Fa. Massivhaus Rhein-Lahn). Die Verlegung der Elektroinstallation im DG kann lt. Bauleiter T. auch erst erfolgen, wenn der Trockenbauer im DG die Dampfsperre eingezogen hat. Dieses Vorgehen ( also erst Außenputz, dann Innenputz und zwischendrin Trockenbauer) wurde in einem persönlichen Gespräch mit Herrn M. am 05.04.2011 von diesem auch so ausdrücklich bestätigt. Als möglichen Termin für den Beginn der Außen-Verputzarbeiten wurde von Herrn M. der 07.04.2011 genannt.
Zu unserer großen Verwunderung haben wir bei unserer Rückkehr aus dem Urlaub ein Schreiben von Massivhaus Rhein-Lahn vom 06.04.2011 vorgefunden, in dem mitgeteilt wird, dass ab dem 07.04.2011 der Innenputz geplant war - dies nun aber nicht realisiert werden kann, da die Elektroarbeiten noch nicht fertig sind. Dies habe zur Folge, dass sich die Bauzeit verlängere, was nicht durch Massivhaus Rhein-Lahn zu vertreten sei.
Jetzt ist unsere Verwirrung komplett. Wenn wir über diese Änderung im Ablaufplan rechtzeitig informiert worden wären, dann hätten wir uns selbstverständlich danach gerichtet und unseren Urlaub statt der Erholung der Arbeit am Bau gewidmet.

Aktuelle Fotos vom 18.04.2011:






Datum 19.04.2011
Heute wurde der Revisionsschacht gesetzt und die Rohre für die Entwäserung gelegt.
Das ist ja mal ein Fortschritt.
Der Kanal scheint zwar etwas weit weg vom Haus, aber das wird schon seine Richtigkeit haben.


 
Aus den nächsten beiden Bildern werden wir allerdings nicht schlau.
Der Rohbauer hat extra für die Dach-Entwässerung ein Rohr mit in den Sockel gegossen. Die Arbeiter, die den Kanal angeschlossen habe, haben einfach ein neues gelegt. Der Sinn erschließt sich uns noch nicht ganz.
Wir hoffen, dass unser Bauleiter und Geschäftsführer Herr M. uns diese Vorgehensweise erklären kann, wenn wir mal wieder was von ihm hören.
Ach ja, bei dieser Ausführung ist dann auch das Fundament gerissen. Schade.





Datum 26.04.2011
Die Post war da. Diesmal schlechte Nachrichten von der Stadt.
Der Kanal, der am 19.04.2011 eingegraben wurde, steht leider auf städtischem Grund.
Daher haben wir jetzt die Aufforderung bekommen, ihn auf unser Grundstück zu setzten.
Da hat unser Bauleiter ja ganze Arbeit geleistet.
Kein Wunder, dass die Arbeiter auf Rohre aus Stein getroffen sind.



Alles neu macht der Mai.
 

Der Trockenbauer war leider auch noch nicht da.

Und man teilt uns keinen Termin mit, wann er kommen soll. Schade



 


 

Leider ist bis heute kein Außen-Putz zu sehen. Bis auf Gewebe und einige Putzschienen ist nichts zu sehen.
An der Eingangstür wurden Reste der Putzschiene von ca 5 cm angearbeitet.
So gestückelt sieht es dann auch leider aus. Vielleicht wird es ja ausgebessert? 

In der letzten Woche haben wir auch den Schlußanstrich des Ortgangs erledigt. Sieht richtig prima aus, wie das Holz jetzt in leuchtendem Weiß erstrahlt. Hoffentlich sehen sich die Arbeiter beim Außenputz vor - wir haben keine Lust, alles 2mal zu machen -.  

Bei den Streicharbeiten mußten wir auf die oberste Etage des Gerüstes klettern. Toller Ausblick von da oben :-) Das hat aber ziemlich gewackelt und geschwankt. Vielleicht liegt es daran, dass es nicht ausreichend befestigt ist? An der Gartenseite sind 4 Maueranker, an der Küchenseite sind es 3, an der Garagenseite ganze 2 Maueranker und an der Frontseite ganze 0 Maueranker, die in der Geschossdecke verankert wurden. Scheint ein bisserl wenig, oder? Wir hatten in der Vergangenheit unseren ehemaligen Bauleiter Herr T., den Maurer, die Gerüstbauer und auch unseren neuen Bauleiter Herrn M. darauf aufmerksam gemacht. Es sollte behoben werden, aber bisher ist nix passiert.

Die Dachdecker haben das Gerüst dann für ihre Zwecke "umfunktioniert": Was im Weg war, wurde entweder abgeschnitten oder es wurden einfach die störenden Stangen entfernt. Wenn Absturzsicherungen die Arbeit behindern, müssen sie natürlich weg. 

Wir machen uns große Sorgen um die Sicherheit der Arbeiter vor Ort, und als Bauherr stehen wir auch in der Haftung, falls etwas passiert. Nach Rückfrage bei der Berufsgenosschenschaft Bau haben wir Massivhaus Rhein-Lahn jetzt gebeten, den lt. Baustellen-Verordnung notwendigen Sicherheits-  und Gesundheits-Koordinator einzuschalten und die Angelegenheit prüfen und abstellen zu lassen und uns bis zum 27.04.2011 um 16 Uhr die notwendigen Übergabe- und Nutzungsprotokolle auszuhändigen.

Ob der Termin für die Dachabnahme erfolgen kann? Der kann nur stattfinden, wenn sichergestellt ist, dass den handelnden Personen nichts geschieht.

Datum 27.04.2011
Weder Massivhaus Rhein-Lahn noch unser Bauleiter Herr M. oder der Sicherheits- und Gesundheits-Koordinator haben sich bis heute 16 Uhr zu dem Gerüst geäußert. Wir sind der Meinung, dass das Gerüst den sicherheitstechnischen Anforderungen nicht gerecht wird. Daher muss der vereinbarte Termin zur Abnahme der Dachdeckerarbeiten durch den Gutachter für den 28.04.2011 abgesagt und verschoben werden. Wir hoffen auf eine baldige Klärung oder Instandsetzung, damit auch das Kapitel „Dach“ endlich abgeschlossen werden kann.
Es mag jetzt so aussehen, als hätte Massivhaus Rhein-Lahn aktuell nur zwei Tage Zeit gehabt zu reagieren. Tatsächlich besteht diese Probleatik, seitdem der Ringanker gegossen und die Giebel gemauert wurden. Das war Mitte Januar 2011.













Datum 26.04.2011
Am 28.04.2011 um 10 Uhr haben wir ein Bestätigungsprotokoll bekommen, dass das Gerüst wieder in einem ordnungsgemäßen Zustand ist. Nun können die Arbeiten sicher voran gehen. Wir konnten uns gestern Abend auch schon selbst davon überzeugen, dass das Gerüst jetzt bombensicher steht und nix mehr wackelt oder Stangen fehlen.

Da wir innerhalb der von uns gesetzten Frist diese Rückmeldung nicht bekommen hatten, und wir nicht wussten, ob es Massivhaus gelingt, bis zum Termin zur Dachabnahme das Gerüst zu sichern, haben wir natürlich den Gutachter abbestellt, um keine unnötigen Kosten zu verursachen. Jetzt muss wieder ein neuer Termin gefunden werden. Das kostet Zeit und ist sehr schade.

Beim Stöbern durch die Bautagebücher haben wir den Eindruck gewonnen, dass sich Herr M. scheinbar gut um seine restliche Kundschaft kümmert. Daher fragen wir uns natürlich, warum er für uns keine Zeit findet? Selbst der Telefonhörer scheint unerreichbar, denn bis heute haben wir nichts von ihm gehört.

Wir freuen uns sehr für andere Bauherren, bei denen alles problemlos läuft und die deutlich weniger Pech mit den ausführenden Unternehmen haben als wir. Ziehen wir das Unglück so magisch an? Oder gucken wir den Gewerken einfach nur genauer auf die Finger? Eigentlich kann es doch nicht sein, dass sich alle handwerklichen "Experten" bei uns zu versammeln scheinen....

Na, vielleicht wird ja doch noch alles gut ....

 


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Der Revisionsschacht muß wieder raus-er befindet sich auf städtischem Boden. DAS DACH IST OK !!!!

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